Erste Erwähnung

Podstenice sollte sowohl auf Slowenisch wie auch auf Deutsch nach seiner Lage in einem flachen Teil in der Nähe des Felsens unterhalb des Gipfels des Hornwaldes (Kočevski Rog) benannt werden. Das Dorf wurde relativ spät gegründet. Im gottscheerischen Urbar vom Jahr 1574 wurde es noch nicht erwähnt. Es wird daher angenommen, dass es um 1580 von der Gräfin Magdalena Blagay und ihrem Sohn Jurij gegründet wurde. Wahrscheinlich geht es um eins von drei Hornwälder Dörfern, dessen Entstehung Anlass zu einer Beschwerde der Einwohner von Novo mesto beim Landesfürsten war, die befürchteten, sie die Stadt künftig mit Bauholz aus weiter entfernten Gebieten versorgen zu müssen. Sie forderten daher, die umstrittenen Siedlungen zu entfernen. Die erste tatsächliche urkundliche Erwähnung von Podstenice stammt aus dem Jahr 1614, als ein Gutsbesitzer mit dem Nachnamen Grill im Dorf lebte. Der Name blieb in der Region bis ins 20. Jahrhundert erhalten.

Bevölkerung

Podstenice sollte sowohl auf Slowenisch wie auch auf Deutsch nach seiner Lage in einem flachen Teil in der Nähe des Felsens unterhalb des Gipfels des Hornwaldes (Kočevski Rog) benannt werden. Das Dorf wurde relativ spät gegründet. Im gottscheerischen Urbar vom Jahr 1574 wurde es noch nicht erwähnt. Es wird daher angenommen, dass es um 1580 von der Gräfin Magdalena Blagay und ihrem Sohn Jurij gegründet wurde. Wahrscheinlich geht es um eins von drei Hornwälder Dörfern, dessen Entstehung Anlass zu einer Beschwerde der Einwohner von Novo mesto beim Landesfürsten war, die befürchteten, sie die Stadt künftig mit Bauholz aus weiter entfernten Gebieten versorgen zu müssen. Sie forderten daher, die umstrittenen Siedlungen zu entfernen. Die erste tatsächliche urkundliche Erwähnung von Podstenice stammt aus dem Jahr 1614, als ein Gutsbesitzer mit dem Nachnamen Grill im Dorf lebte. Der Name blieb in der Region bis ins 20. Jahrhundert erhalten.

Lage des Ortes

Für die Siedlung war die Lage an der Hauptstraße durch den Hornwald sehr wichtig. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde Podstenice den Besuchern von Dolenjske Toplice als Ausgangspunkt für einen Besuch des Dorfes Kunč mit seiner Eishöhle und den Überresten des Gebäudes empfohlen, in dem sich Veronika von Deschenitz einst versteckt haben soll. Vor dem letzten Weltkrieg führte auch ein markierter Wanderweg von Podturn in den Hornwald.

Industrien

Da Ackerbau und Viehzucht in Podstenice nicht ausreichten, um den ganzen Bedarf daran zu decken, suchten Menschen während der beiden Kriege ein Einkommen im Holzkohle- und Holztransport, zunächst zum Sägewerk im Horn und nach dessen Schließung nach Straža. Das Gasthof der Familie Grill im damaligen Haus mit Nummer 7 war zugleich ein Treffpunkt für Fuhrleute, die Schnittholz aus Hornwäldern transportierten. Im Jahr 1938 war in Podstenice auch ein Dampfsägewerk des Holzhändlers Pogačnik aus Škofja Loka in Betrieb genommen. In den 1930er Jahren erwähnen die Quellen jedoch nicht mehr die Herstellung der Buchenholzprodukte für den Hausgebrauch, die im Dorf noch 1900 fortgesetzt wurde. Der Ofen zur Reinigung und Kalzinierung der Pottasche, der einst das gesamte Hornwaldgebiet aus Podstenice umfasste, war ebenfalls ein halbes Jahrhundert davor erloschen.

Während des Krieges

Da Ackerbau und Viehzucht in Podstenice nicht ausreichten, um den ganzen Bedarf daran zu decken, suchten Menschen während der beiden Kriege ein Einkommen im Holzkohle- und Holztransport, zunächst zum Sägewerk im Horn und nach dessen Schließung nach Straža. Das Gasthof der Familie Grill im damaligen Haus mit Nummer 7 war zugleich ein Treffpunkt für Fuhrleute, die Schnittholz aus Hornwäldern transportierten. Im Jahr 1938 war in Podstenice auch ein Dampfsägewerk des Holzhändlers Pogačnik aus Škofja Loka in Betrieb genommen. In den 1930er Jahren erwähnen die Quellen jedoch nicht mehr die Herstellung der Buchenholzprodukte für den Hausgebrauch, die im Dorf noch 1900 fortgesetzt wurde. Der Ofen zur Reinigung und Kalzinierung der Pottasche, der einst das gesamte Hornwaldgebiet aus Podstenice umfasste, war ebenfalls ein halbes Jahrhundert davor erloschen.

Heute

Ab 2022 erklärte das nationale Statistikamt das Gebiet von Podstenice mit der Bevölkerung von weniger als 0,08 Einwohner/km2 zum formell am dünnsten besiedelten Ort in Slowenien, denn Trnovec, die Siedlung im Hornwald, die diesen Platz zuvor einnahm, offiziell zu 53 anderen slowenischen Orten ohne dauerhaft registrierte Einwohner gesellt.